CHRONIK

AUSSTELLUNGEN

April 2017 bis November 2018
„Der lange Weg zur Gründung des Nationalparks Donau-Auen“
Kurator: Dr. Wilhelm Mikulitsch

Juni bis Oktober 2013
„Schifffahrt auf der Donau“
Kurator: Josef Hartberger

April bis November 2011
„Fauna und Flora zur Zeit der Römer – und heute“
Kurator: Naturhistorisches Museum Wien

April 2017 bis November 2018
Der lange Weg zur Gründung des Nationalparks Donau-Auen
Kurator: Dr. Wilhelm Mikulitsch

Autoren der Originalfotos: Golebiovsky/Navara, Fotos der Ausstellung: Martin Huttler

2014 fand in der Kulturfabrik ein Symposium aus Anlass der Aubesetzung von 30 Jahren statt. Die Kultur Erbe Gesellschaft hat in diesem Zusammenhang eine Ausstellung vorbereitet, in der durch Bilder und Texte einige Momente der dramatischen Ereignisse in Erinnerung gerufen wurden. In den Etagen des Wasserturms konnte der lange, schwierige Weg zu dem 1996 beschlossenen Nationalpark Donauauen gezeigt werden: Die Donau als Gefahr (Hochwässer) und Paradies für Natur und Mensch, die Pläne und Auswirkungen des angedachten Kraftwerkes sowie der gewaltlose Widerstand gegen die Zerstörung der Au. Berichte von damals aktiven Beteiligten und der Blick auf die Donauau von der obersten Etage aus ergänzten die Eindrücke. Vor allem jungen Besuchern sollte der Erfolg, erreicht durch gewaltlosen Widerstand, vor Augen geführt werden.

Juni bis Oktober 2013
Schifffahrt auf der Donau
Kurator: Josef Hartberger, Kulturerbegesellschaft

Besucher des Wasserturms sehen den Strom meist ruhig und gleichmäßig im wohldefinierten Flussbett. Passagier- und Frachtschiffe nützen ihn als günstigen Transportweg, Paddlern gibt er Möglichkeiten zur Ertüchtigung und Erholung. Der Auwald als wesentlicher Bestandteil des Nationalparks grenzt den Blick im Norden ein, der markante Bahndamm im Süden schützt die Stadt Hainburg vor immer wiederkehrenden Hochwässern. Von den vielen Gedanken, die auf den Beobachter einstürmen, wurden jene über die Schifffahrt herausgegriffen und einige Aspekte, wenn möglich in Zusammenhang mit unserer unmittelbaren Umgebung, beleuchtet.

April bis November 2011
Fauna und Flora zur Zeit der Römer – und heute
Kurator: Naturhistorisches Museum Wien

Die mit großer Sachkenntnis eingerichtete Schau erstreckte sich von einem kleinen „römischen Hausgarten“, der vor dem Turm angelegt wurde über alle Etagen des Gebäudes, wo vor allem Tier- Exponate, aber auch archäologisch eindrucksvolle Fundstücke aus Carnuntum präsentiert wurden. Die Ausstellung war täglich und konnten in dieser Zeit ca. 3000 Besucher im Turm begrüßen. Schulklassen, Freunde des NHM und angemeldete Gruppen wurden von geschulten, engagierten Führern durch die Ebenen begleitet und nicht wenige Besucher der Landesausstellung bedauerten, nicht mehr Zeit für den Wasserturm eingeplant zu haben.

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